Historie
Unsere Geschichte seit 1901

Der Stellmachermeister August Ewers, Großvater bzw. Urgroßvater der heutigen Firmeninhaber Meinolf Ewers und Christoph Ewers, wagt im Sauerlanddorf Oberhenneborn den Schritt in die Selbständigkeit. Seine Ausrüstung besteht aus einer Hobelbank mit Säge, Beil und Hobel, sein Kapital sind sein Können und seine Arbeitskraft. Aus Holz fertigt er Arbeitsgeräte für die Landwirtschaft sowie Kutschwagen und Jagdschlitten.


Die dynamische Entwicklung im Automobilbau durch Erfindung von Luftreifenrad und Benzinmotor hat das Berufsbild vom Stellmacher zum Wagen- und Karosseriebauer gewandelt. Die ersten Aufbau-Gerippe wurden aus Holz gefertigt. Johann Ewers führt als Karosseriebaumeister den Betrieb seines Vaters weiter.


Das steigende Verkehrsaufkommen der Nachkriegszeit und die immer höheren Fahrgeschwindigkeiten verlangen mehr Sicherheit. Die Holzgerippe bei Omnibussen und Kofferaufbauten werden durch ein Stahlrohrgerippe abgelöst.

Für die heimische Getränkeindustrie werden die ersten Aufbauten gefertigt.


Der Fahrzeugtechniker Franz Ewers, jüngster Sohn des Stellmachers August Ewers, gründet mit seinem Bruder Johann einen neuen Karosseriebaubetrieb. Meschede als Kreisstadt, mit der Kreuzung von zwei Bundesstraßen, ist ein verkehrsmäßig günstig gelegener Standort im Sauerland.


Die ersten Kastenwagen auf Frontlenker-Fahrgestelle werden gebaut.


Beim Getränketransport setzt sich die seitliche Beladung mit Gabelstapler durch.

Die zunehmende Anzahl von Veranstaltungen im Freien führt zur Nachfrage nach den ersten fahrbaren Zapfanhängern.

Die aufstrebenden heimischen Brauereien veranlassen Firma Ewers, sich auf Fahrzeuge für Getränke-Ausschank, Getränke-Kühlung und Getränke-Transport zu spezialisieren.


Die seitliche Beladung bei den Transportaufbauten hat sich bewährt, die Plane nicht: Wegweisende Entwicklungen finden statt: vom "Hubdach" (1970) über die "Hub-Rollwand" in Unterdach-Ausführung (1973) zur "Hub-Rollwand" in Überdachausführung (1975).


Dipl.-Ing. Georg Ewers, Sohn von Johann Ewers, tritt in das expandierende junge Unternehmen ein.

Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt wird der erste fahrbare, ausklappbare 8eck-Bierpavillon in Deutschland vorgestellt.


Der Hurowa-Aufbau, dessen komplette Ladefläche innerhalb von Sekunden zugänglich ist, eignet sich auch für andere Einsatzzwecke. Eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Feuerwehr-Ausrüster Schmitz in Wilnsdorf beginnt.


Weitere Pavillonmodelle ohne Kühlräume sowie mit integrierten Kühlräumen auf 1-Achs- und 2-Achs-Fahrgestellen werden entwickelt.


Die Erweiterungsmöglichkeiten unseres „Werk 1" auf dem Grundstück Jahnstraße 21 sind erschöpft. Auf dem 1981 neu erworbenen Grundstück von 7.200 m² in der Jahnstraße 15 wird in zwei Bauabschnitten – 1983 und 1989 – unser „Werk 2“  einschl. einer Großraum-Lackieranlage mit 2 Lackier- und Trockenräumen von 16,5 x 6,5 m errichtet.


Dip.-Ing. Meinolf Ewers, Sohn von Franz Ewers, tritt als Vertreter der dritten Generation in das Familienunternehmen ein.


Werbewirksam und trotzdem schnellstens aufzubauen: Repräsentative Ausschankfahrzeuge und Ausschankcontainer von EWERS erobern die Festplätze Europas.


"Im Schwarzen Bruch", 300 bzw. 500 m von unseren Werken 1 und 2 entfernt, kann ein alter Sportplatz von insgesamt 15.000 m2 erworben werden. Damit sind die Voraussetzungen für eine weitere Expansion des Unternehmens gesichert. Im Herbst 1996 kann die neue Fertigungshalle im Beisein von Bürgermeister Franz Stahlmecke und Festredner Friedrich Merz eingeweiht werden.


Ein Brand in unserer Lackierkabine vernichtet einen Teil unseres Werk 1. Durch kurzfristiges Einziehen einer Trennwand und viel Improvisation gelingt es uns, alle vorliegenden Aufträge trotzdem termingerecht abzuarbeiten.


In der Jahnstraße 21 – am Werk 1 – können wir unser neues Verwaltungsgebäude beziehen.


Neue Baureihen und Modelle, optimiert in Bezug auf Form, Erscheinungsbild und Materialien (rostfrei!) finden großen Anklang ...


Firmengründer und Senior-Chef Franz Ewers stirbt im Alter von 80 Jahren.
Dipl.-Ing. Christoph Ewers, Sohn von Georg Ewers, steigt in das Familienunternehmen ein und sichert das Weiterbestehen in der 4. Generation. Meinolf und Christoph Ewers führen das Unternehmen nun in der dritten / vierten Generation.


Am Ende zählt die Nutzlast ... EWERS stellt die neue Generation der Nutzlast-optimierten Schwenkwand-Aufbauten vor:
Hurowa plus und Cityworker Typ CW. Lieferbar sind alle Fahrzeugklassen
von 3,5 t - 40 t Gesamtgewicht. 


Die ersten Serien von Fahrzeugen für den Katastrophenschutz werden für das Land NRW gebaut, ingesamt 384 Geräteanhänger sowie 180 Gerätewagen.


In dynamischen Fahrversuchen durch die DEKRA werden die EWERS Schwenkwandaufbauten getestet. Sie übertreffen alle Anforderungen der Richtlinie VDI 2700 Blatt 12 und DIN EN 12642 Code XL Anhang B. Somit dienen die EWERS Aufbauten als alleiniges Ladungssicherungsmittel. Ein dritter (mittlerer) Seitenwandverschluss ist nicht erforderlich.


Die neu gebaute Stahlbauhalle auf dem Gelände von „Werk 3“ ermöglicht, den Durchlauf der Schwenkwandaufbauten durch die Fertigung zu beschleunigen und unsere Fertigungskapazität zu erhöhen. 


Nach Vollendung seines 70. Lebensjahres zieht sich unser Senior-Chef Georg Ewers nach 42 Jahren unermüdlichem Einsatz aus der Unternehmensleitung zurück. Mit seinem „Führungs-Stab“ übergibt Georg Ewers auch seine Gesellschafteranteile an seinen Sohn Christoph, der bereits seit vielen Jahren als Geschäftsführer im Unternehmen tätig ist.


Mit unserer breit gefächerten Produktpalette sind wir gut aufgestellt:

Ausschank- und Transportfahrzeuge für die Getränke-Industrie, Spezialfahrzeuge für den Katastrophenschutz und die Feuerwehr sowie Aufbauten für besondere Einsatzzwecke …